
Der Begründer der modernen Ägyptologie in Ägypten
Auguste Mariette-Bey (1821–1881) war einer der bedeutendsten Ägyptologen des 19. Jahrhunderts.
Er gründete das Ägyptische Museum in Kairo, schuf den Antikendienst („Service des Antiquités“) und legte den Grundstein für den Schutz ägyptischer Altertümer.
Sein Name ist untrennbar mit der Wiederentdeckung von Sakkara, Memphis und Abydos verbunden.
Vom Lehrer zum Entdecker

Ursprünglich war Mariette Lehrer für Französisch in Boulogne-sur-Mer.
Durch das Studium von Hieroglyphen nach Champollion erwachte seine Leidenschaft für das Alte Ägypten.
1850 reiste er im Auftrag des Louvre nach Ägypten – eigentlich, um Manuskripte zu kaufen.
Doch sein Forscherdrang führte ihn stattdessen nach Sakkara, wo er eine der wichtigsten Entdeckungen der Antike machte.
Auguste Mariette- Die Entdeckung des Serapeums von Sakkara
In der Wüste bei Sakkara stieß Mariette auf eine Reihe von verschütteten Gängen.
Er grub sich durch den Sand und entdeckte das legendäre Serapeum – die unterirdische Grabstätte der heiligen Apisstiere.
Diese Funde machten ihn weltberühmt.
Er brachte Ordnung in das chaotische Feld der frühen Grabungen und führte systematische archäologische Methoden ein.
Auguste Mariette und der Schutz des ägyptischen Erbes
Mariette erkannte früh, dass die ägyptischen Altertümer durch Raubgräber und Sammler gefährdet waren.
Er setzte sich beim Vizekönig Said Pascha dafür ein, einen staatlichen Dienst zum Schutz der Altertümer zu schaffen – den „Service des Antiquités“, den er selbst leitete.
Er war damit der erste offizielle Antikendirektor Ägyptens und gilt als Gründer der ägyptischen Denkmalpflege.
Auguste Mariette und das Ägyptische Museum in Kairo
Mariette sammelte Tausende Fundstücke aus ganz Ägypten, die er in einem provisorischen Museum in Bulak (Kairo) ausstellte.
Dies war die Geburtsstunde des Ägyptischen Museums, das später nach Tahrir umzog und heute im neuen Grand Egyptian Museum fortlebt.
Ohne Mariette gäbe es viele der bekanntesten Schätze Ägyptens – etwa aus Sakkara, Theben oder Abydos – heute nicht mehr.
Tod und Vermächtnis
Auguste Mariette starb 1881 in Kairo.
Er wurde im Garten des Ägyptischen Museums beigesetzt – in einem Sarkophag, der an altägyptische Vorbilder erinnert.
Sein Vermächtnis lebt in jeder archäologischen Mission weiter, die heute in Ägypten arbeitet.
🌍 Outbound Links (seriöse Quellen)
| Thema | Quelle | Link |
|---|---|---|
| Biographie Mariette | Bibliothèque nationale de France | https://data.bnf.fr/fr/11895256/auguste_mariette/ |
| Serapeum von Sakkara | The Egypt Exploration Society | https://www.ees.ac.uk |
| Ägyptisches Museum Kairo | Egyptian Ministry of Antiquities | https://egymonhttps://egymonuments.gov.eguments.gov.eg |
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